Jubiläumsjahr 2020 mit viralem Fehler

Auch das Blasorchester Wachenbuchen muss den Spielbetrieb absagen – samt Kerb Wachenbuchen

Am Dienstag den 7.April fand die gemeinsame Vorstands- und Kerbausschußsitzung um 20 Uhr statt. Doch statt ins Willi-FischerHaus zu gehen, suchen die Eingeladenen sich ein gemütliches Plätzchen in ihren eigenen vier Wänden. Vorstandsmitglied Stefan Schmidt, durch seine berufliche Tätigkeit mit solchen Dingen vertraut, hat zur Videokonferenz geladen. Man bekommt eine Einladung und kann sich dann per Computer mit Bild oder auch per Telefon zuschalten. Zu dieser Premiere in der sechzig-jährigen Vereinsgeschichte klicken sich 10 Personen per Video und 5 per Telefon ins Geschehen.

Die erste Frage gilt dem Gesundheitszustand der Mitglieder. Zwei Musikerinnen hatten auf einer Geburtstagsfeier Kontakt zu Ischgl Rückkehrer, die infiziert waren, steckten sich aber glücklicherweise nicht an. Auch sonst keine Infektionen – Gott sei Dank!

 

 

Dann kommt das Thema Jubiläums-Kerb Wachenbuchen anlässig der 60 Jahr Feier des Blasorchesters zur Sprache: Endlich hat Schmidt einen neuen Anbieter für das Festzelt gefunden. Die Gespräche mit allen Lieferanten und Vertragspartnern sind kurz vor den Abschluss und der Festplatz schon angemietet. Das Programm steht, die Bands haben zugesagt. Findet die Kerb statt? Anfang Mai will man neu bewerten, spätestens Anfang Juni zu – oder absagen. Die Videokonferenz macht Spaß. Immer wieder laufen Partner mit dem Nachwuchs im Arm durch das Bild, mancher holt sich ein Getränk, man sieht sich endlich mal wieder – das ist schön!

Am 15. April werden uns alle weiteren Überlegungen abgenommen: Die Regierung lässt verlauten, dass bis Ende August alle Großveranstaltungen abgesagt werden müssen. Ein Festzelt mit tausendfünfhundert tanzenden - und schwitzenden Menschen wäre natürlich ein Festessen für das Virus. Wir hatten gehofft, der Virus hätte bis dahin das Weite gesucht. Leider Nein.

So fällt nach der Jahreshauptversammlung, den Kirchenkonzerten, einem Mosch-Workshop und etlichen Gastauftritten auch die Kerb Wachenbuchen 2020 aus. Kurz nachdem Stefan Schmidt die Mitglieder der Ausschüsse über die Absage der Kerb informiert, wird auch das größte Volksfest der Welt, das Münchner Oktoberfest, abgesagt.

Am 10. August wäre der Kerbmontag. „Wir werden diesen Tag zuhause mit einem Wiesener Festbier feiern und durchs offene Fenster „oh Donna Clara“ und „es geht alles vorüber“ singen“, so Kerb-Organisator Stefan Schmidt trotzig. Außerdem werden wir unsere Planungen an die Kewa weitergeben. Der Fußballverein hat sich um die Ausrichtung der nächsten Kerb beworben. Wir können uns somit auf eine Kerb im August 2021 freuen!

Am 31. Oktober soll das große Jubiläumskonzert in Mittelbuchen, zu dem  die Feuerwehrkapelle Bruchköbel, die ihr 110 jähriges Jubiläum feiert, eingeladen ist, stattfinden.  Es steht in den Sternen, ob wenigstens diese Veranstaltung durchgeführt werden kann.

Neben vielen Enttäuschungen gibt es auch einige Lichtblicke: Nach seiner Auszeit steht Dominik Thoma wieder als musikalischer Leiter des Stammorchesters zur Verfügung. Außerdem läuft der Instrumentalunterricht für den musikalischen Nachwuchs weiter: Nachdem am 15. März erst einmal alles abgesagt wurde, richteten sich die Instrumental-Lehrer nach und nach auf digitales Unterrichten ein: Per Skype, Zoom oder Facetime melden sich die Lehrer zu ausgemachten Zeiten bei Ihren Schülern und lassen sich dann das Einstudierte vorspielen, geben Tipps und korrigieren. Auch für die Lernenden eine willkommene Abwechslung in dieser so kontaktarmen Zeit!

Wenn es auch nichts mehr zu organisieren gibt: Ich freue mich schon auf die nächste Video-Konferenz!

Vorsitzender Wolf G. Koch

 
 
 

 

ABGESAGT AUFGRUND DES CORONA VIRUSES

Die Karten können selbstverständlich gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Wenden Sie sich bitte an die Vorverkaufsstelle, an welcher Sie die Karte erworben haben. Im Tausch gegen die Eintrittskarte erhalten Sie schnell und unkompliziert den vollen Kaufpreis zurück. Die Vorverkausstellen lauteten wie folgt:

 

alle Orchestermitglieder

Petras Brotkörbchen in Wachenbuchen

sowie in Mittelbuchen im Bräunungsstudio Sommersprosse

 

 

 

Am 28. und 29. März 2020 lädt das Blasorchester Wachenbuchen zu den Konzerten „Das erste Licht“ in die Kirche in Maintal-Wachenbuchen ein. Die Konzerte beginnen jeweils um 17 Uhr und werden einen stimmungsvollen und zugleich besinnlichen Tenor in Kombination mit ausgewählten Texten verlauten lassen.

 

Nach Eröffnung des Abends durch die Jugend des Vereins wird das Stammorchester durch den Abend führen. Der Verein feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Dieses musikalische Jubiläum wird mit einem abwechslungsreichen Programm im Rahmen eines Kirchenkonzertes am Wochenende vom 28. und 29. März zelebriert.

Der Auftakt wird durch das große Werk "Prima Luce" von Jan Van der Roost, einem der meist renommiertesten Komponisten für symphonische Blasmusik, zu hören sein. Mit einem leisen, dunkel getönten Beginn wird Naturphänomen des Morgengrauens musikalischen Ausdruck verleihen. Nach dem choralähnlichen Klängen entwickelt sich das Stück bis zum Höhepunkt zu einem raschen und energischen Allegro-Teil und endet in einem majestätischen Finale.Im Anschluss werden das Werk „Rest“ von Frank Ticheli sowie das Arrangement für Blasorchester zu den Chorälen von „Mosaichoralmente von Thiemo Kraasbis hin zu „Dublin Dances“ von Jan Van der Roostdurch den Abend begleiten. Zwischen den Stücken werden von Kathrin Sertkaya Texte gelesen.

 

Wir dürfen uns auf einen wundervollen Abend mit dem Blasorchester Wachenbuchen unter der Leitung von Daniel Gerbig und Robert Koch freuen, das am 28. und 29. März seinen Charme an seine Zuhörer zu übertragen vermögen wird, um Ihnen einen unvergesslichen Abend voller schöner Momente und Überraschungen zu bescheren.

 
Karten für die Konzerte sind bei allen Orchestermitgliedern, sowie donnerstags von 17-19 Uhr und sonntags von 10-12 Uhr im Wachenbucher Willi-Fischer Haus, in Petras Brotkörbchen in Wachenbuchen sowie in Mittelbuchen im Bräunungsstudio Sommersprosse für 10 € zu erwerben. Konzertbeginn ist um 17 Uhr in der Kirche Wachenbuchen. Die Kirche wird bereits ab 16:30 zusammen mit der Abendkasse geöffnet. Kinder bis 14 Jahre erhalten ermäßigten Eintritt.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Am vergangen Wochenende fand beim Blasorchester Wachenbuchen der – mittlerweile - traditionelle Neujahrsempfang statt. Aus Anlass des sechzigsten Geburtstags des Vereins feierte man diesmal nicht im Vereinshaus sondern im Bürgerhaus Wachenbuchen.

Neben Vereinsmitgliedern und Wachenbucher Vereinsvertretern konnten auch die  Bürgermeisterin Monika Böttcher und Landrat a.D. Karl Eyerkaufer sowie auch der Kulturbeauftragte Jochen Späth begrüßt werden.

In seiner Begrüßung schlug Wolf Koch den Bogen von der hohen Belastung der ehrenamtlich Tätigen hin zu den Sternstunden des Musizierens, die dann doch immer wieder begeistern und motivieren.

Die Bürgermeisterin ließ es sich nicht nehmen dem Verein Grußworte zu bestellen. Sie wies auf die gute Jugendarbeit des Vereins hin und lobte die gute Zusammenarbeit der Vereine im kleinsten Maintaler Stadtteil. Als Geburtstagsgeschenk hatte Sie eine finanzielle Unterstützung seitens der Stadt mitgebracht.

 

In einem kurzweiligen Programm erzählte der langjährige Dirigent des Orchesters und Ehrenmitglied Joachim Hofmann ein paar Anekdoten unter der Zeit von Willi Fischer, der das Orchester 1960 mit einer handvoll Schülern gegründet hatte.

„Jogi“ Hofmann, der in seiner unnachahmlichen Weise vortrug, brachte den Saal oftmals zum Lachen. Wolf Koch spannte den Bogen weiter und skizzierte die weitere Entwicklung des Orchesters. Einen brillanten Auftritt legten Jan Rippert, Patrik Sierla und Emil Nowak hin, die als Trio mit 2 Trompeten und beladenem Schubkarren, welcher als Schlagzeug diente, für gute Laune sorgten.

Das Jugendorchester und das Stammorchester spielten einige Titel unter der Leitung von Dirigent Robert Koch. Dazwischen wurden einige Mitglieder für aktive und passive Mitgliedschaft geehrt, Dabei stach die Ehrung der acht Gründungsmitglieder emotional heraus.

Anschließend stellten Timo Stein und Manuel Rothaupt den neu gegründeten Verein „Hometown Love“ vor. Dieser Verein soll Menschen zusammen führen,die nicht Sport oder Musik machen wollen, sich aber trotzdem bei Veranstaltungen engagieren wollen.

Danach klang die Veranstaltung bei Akkordeon – Musik, vorgetragen von Jonathan Groß, und netten Gesprächen aus.

                 

  

 

 
 

 

 

 

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